Allgemeine Geschäftsbedingungen

Geschäftskunden-Angebot (B2B)

storeondemand richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (Selbständige, Freiberufler, juristische Personen, rechtsfähige Personengesellschaften). Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle über storeondemand.de geschlossenen Verträge zwischen dem Anbieter (§ 2) und dem Kunden über die Erstellung von Premium-Online-Shops (§ 3) sowie über den optionalen Betrieb fertiggestellter Shops (§ 12).

(2) Kunde im Sinne dieser AGB ist ausschließlich, wer als Unternehmer i. S. d. § 14 BGB handelt. Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 2 Vertragspartner, Vertragsschluss und Unternehmereigenschaft

(1) Vertragspartner ist Norman Voellings, handelnd unter der Bezeichnung storeondemand, Urbanização Quinta da Torre 20, 8365-184 Armação de Pêra, Portugal, USt-IdNr. PT304893803 („Anbieter“).

(2) Die Darstellung der Leistungspakete und Preise auf storeondemand.de ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Mit Absenden des Buchungsformulars gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt durch die Buchungsbestätigung des Anbieters per E-Mail oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Der Anbieter kann ein Angebot ohne Angabe von Gründen ablehnen.

(3) Im Buchungsformular bestätigt der Kunde durch eine gesonderte Checkbox, dass er den Vertrag in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit schließt. Ohne diese Bestätigung ist eine Buchung nicht möglich. Der Anbieter darf auf die Richtigkeit dieser Angabe vertrauen; auf Anforderung weist der Kunde seine Unternehmereigenschaft nach (z. B. durch USt-IdNr., Gewerbe- oder Registernachweis).

§ 3 Leistungsbeschreibung

(1) Der Anbieter bietet folgende Einmalpakete an. Alle Preise verstehen sich netto, zzgl. gesetzlich anfallender Umsatzsteuer.

  • Template-Shop — 1.490 € netto
    Premium-Online-Shop auf Basis eines bestehenden Portfolio-Designs (Template), angepasst an Marke, Inhalte und den vom Kunden gewünschten Zahlungsanbieter. Das Template selbst bleibt ein wiederverwendbares Standarddesign des Anbieters (§ 9 Abs. 3).
  • Individueller Shop — 2.490 € netto
    Premium-Online-Shop mit individuell umgebautem Layout, eigener Bildwelt und angepasstem Nutzerfluss auf Basis eines Portfolio-Designs.
  • Voll Custom — 3.990 € netto
    Von Grund auf individuell gestalteter Premium-Shop nach Briefing; der Funktionsumfang wird im Fragebogen gemeinsam festgelegt.

(2) Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der Paketbeschreibung und den Angaben im Fragebogen, den der Kunde nach der Buchung ausfüllt. Der Betrieb des fertigen Shops (Hosting, Updates) ist nicht Teil der Pakete; er kann als eigene Leistung nach § 12 gebucht werden.

(3) Zahlungsdienstleister im Kundenshop. Auf Wunsch integriert der Anbieter einen vom Kunden gewählten Zahlungsdienstleister (z. B. Stripe, PayPal, Mollie oder Klarna) in den Shop. Die Zahlungsabwicklung im Shop erfolgt ausschließlich über das eigene Konto des Kunden beim jeweiligen Zahlungsdienstleister; der Anbieter ist insoweit weder Zahlungsempfänger noch Vertragspartei. Der Kunde ist selbst verantwortlich für seine Verträge mit dem Zahlungsdienstleister, für die Einhaltung anwendbarer Vorgaben (u. a. PCI-DSS) und für die steuerliche Behandlung seiner Umsätze. Die Leistung des Anbieters beschränkt sich auf die technische Einrichtung der Integration.

(4) Rechtstexte des Kundenshops (Impressum, AGB, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung) stellt der Kunde bereit und verantwortet sie. Der Anbieter bindet sie technisch ein; eine rechtliche Prüfung oder Beratung schuldet er nicht.

(5) Content-Management-System (CMS). In allen Paketen richtet der Anbieter ein CMS ein, über das der Kunde Texte, Bilder, Produkte und Preise des Shops selbst ändern kann. Der Shop wird auf Deutsch und Englisch ausgeliefert; weitere Sprachen sind Teil des Pakets Voll Custom oder eigene Leistung. Änderungen an Layout, Gestaltung und Funktionen sind nicht Teil des CMS; sie können als eigene Leistung beauftragt werden. Für Inhalte, die der Kunde über das CMS einstellt, ist allein er verantwortlich.

(6) KI-Agenten-Bereitschaft. In allen Paketen richtet der Anbieter maschinenlesbare Produktfeeds für Google (Merchant Center) und OpenAI (ChatGPT) ein und hinterlegt Produktdaten (u. a. Preis, Verfügbarkeit, Versand) als strukturierte Daten. Die Übermittlung erfolgt über die eigenen Konten des Kunden bei den jeweiligen Anbietern. Eine Aufnahme, Anzeige oder Platzierung der Produkte in Suchmaschinen oder KI-Assistenten schuldet der Anbieter nicht; darüber entscheiden allein deren Betreiber. Die Anbindung an Kaufabwicklungen innerhalb von KI-Assistenten (Agenten-Checkout) ist nicht Teil der Pakete und kann als eigene Leistung beauftragt werden.

§ 4 Preise, Umsatzsteuer und Zahlung

(1) Sämtliche Preise sind Nettopreise zzgl. der jeweils gesetzlich geschuldeten Umsatzsteuer. Für Unternehmer mit gültiger USt-IdNr. aus einem anderen EU-Mitgliedstaat als Portugal greift bei bestätigter VIES-Validierung das Reverse-Charge-Verfahren (Art. 196 MwStSystRL); die Steuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über. Für Kunden mit Sitz in Portugal wird die portugiesische Umsatzsteuer (IVA) in gesetzlicher Höhe ausgewiesen. Für Kunden außerhalb der EU wird der Umsatz nicht der portugiesischen Umsatzsteuer unterworfen.

(2) Anzahlung: Mit der Buchung ist eine Anzahlung von 50 % des Nettopaketpreises (zzgl. Umsatzsteuer, soweit geschuldet) fällig.

(3) Restzahlung: Die übrigen 50 % sowie etwaige Vergütungen für zusätzliche Revisionsrunden (§ 6) werden mit der Abnahme des fertig gebauten Shops (§ 8) fällig. Der Anbieter übermittelt dazu Rechnung und Zahlungslink; die Zahlung ist innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung ohne Abzug zu leisten. Eine Freigabe des Designs während der Gestaltungsphase löst keine Zahlung aus.

(4) Die Zahlung an den Anbieter erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe mit den dort jeweils angebotenen Zahlungsmethoden. Die Vergütung für den Betrieb richtet sich nach § 12.

(5) Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) sowie die Pauschale von 40 € (§ 288 Abs. 5 BGB) verlangen.

§ 5 Lieferzeiten

(1) Ein erster Design-Entwurf wird in der Regel innerhalb weniger Werktage ab vollständiger Übergabe des ausgefüllten Fragebogens bereitgestellt. Für Voll-Custom-Projekte wird die Lieferzeit individuell vereinbart. Die Fertigstellung hängt vom Umfang der Revisionsrunden und von den Rückmeldungen des Kunden ab.

(2) Verzögerungen, die durch späte Übergabe des Fragebogens, unvollständige Unterlagen oder spätes Feedback des Kunden entstehen, verlängern die Lieferzeit entsprechend. Schadensersatzansprüche wegen Verzugs richten sich nach § 10 dieser AGB.

§ 6 Revisionen

(1) In jedem Paket sind drei Revisionsrunden enthalten. Ab der vierten Runde berechnet der Anbieter 150 € netto je Runde; der Anbieter weist vor Beginn einer kostenpflichtigen Runde darauf hin.

(2) Eine Revisionsrunde ist die gesammelte Übermittlung von Änderungswünschen zu Design und Layout, die in einem Arbeitsschritt umgesetzt werden. Ein vollständiger Konzept- oder Designwechsel ist keine Revision und kann ein neues Angebot erfordern.

(3) Die Beseitigung von Mängeln (Abweichungen von der vereinbarten Leistung) ist keine Revisionsrunde und für den Kunden kostenfrei.

§ 7 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt alle für die Leistung erforderlichen Unterlagen – insbesondere Texte, Bilder, Logos und Zugangsdaten – vollständig und rechtzeitig bereit. Er sichert zu, dass die übermittelten Inhalte frei von Rechten Dritter sind oder er zu ihrer Nutzung im Projekt berechtigt ist.

(2) Liefert der Kunde den ausgefüllten Fragebogen oder die erforderlichen Unterlagen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Buchung, kann der Anbieter ihm eine angemessene Nachfrist von mindestens 14 Tagen setzen mit der Erklärung, den Vertrag nach fruchtlosem Ablauf zu kündigen. Verstreicht die Frist ungenutzt, gilt der Vertrag als aufgehoben (§ 643 BGB).

(3) In diesem Fall kann der Anbieter den seiner bis dahin geleisteten Arbeit entsprechenden Teil der Vergütung sowie Ersatz der darin nicht enthaltenen Auslagen verlangen (§ 645 Abs. 1 Satz 2 BGB). Statt der Einzelabrechnung kann der Anbieter pauschal 10 % des Nettopaketpreises verlangen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Aufwand entstanden ist; dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren Aufwands vorbehalten. Der die Forderung übersteigende Teil der Anzahlung wird unverzüglich erstattet.

§ 8 Abnahme

(1) Nach Abschluss der Gestaltungs- und Revisionsphase baut der Anbieter den Shop vollständig und stellt ihn dem Kunden über einen privaten Vorschau-Link zur Prüfung bereit (Live-Review). Mit der Bereitstellung fordert er den Kunden zur Abnahme auf.

(2) Der Kunde prüft den Shop innerhalb von 10 Werktagen ab Zugang der Aufforderung. Er erklärt die Abnahme über den Freigabe-Button in der Vorschau oder in Textform. Findet er Mängel, rügt er sie innerhalb derselben Frist in der Vorschau oder in Textform unter konkreter Beschreibung.

(3) Gerügte Mängel beseitigt der Anbieter in angemessener Frist und stellt den Shop erneut zur Abnahme bereit; Absatz 2 gilt entsprechend. Wegen unwesentlicher Mängel kann die Abnahme nicht verweigert werden (§ 640 Abs. 1 Satz 2 BGB); sie werden nach der Abnahme beseitigt.

(4) Im Übrigen gilt § 640 Abs. 2 BGB: Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Anbieter dem Kunden nach Fertigstellung eine angemessene Frist zur Abnahme gesetzt hat und der Kunde die Abnahme nicht innerhalb dieser Frist unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert hat.

(5) Die Veröffentlichung des Shops unter der Domain des Kunden (Live-Schaltung) erfolgt nach der Abnahme. Bis zum Eingang der vollständigen Vergütung kann der Anbieter Live-Schaltung und Herausgabe des Quellcodes zurückhalten.

§ 9 Nutzungsrechte

(1) Die folgenden Rechte gehen mit vollständiger Zahlung der Vergütung auf den Kunden über. Bis dahin ist die Nutzung nur zur Prüfung im Rahmen des Projekts gestattet.

(2) Kundenspezifisches Design. An den Gestaltungselementen, die der Anbieter eigens für den Kunden schafft (in den Paketen „Individueller Shop“ und „Voll Custom“ insbesondere das individuell entwickelte Layout und eigens erstellte Grafiken), erhält der Kunde ein ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes, übertragbares Nutzungsrecht einschließlich des Rechts zur Bearbeitung. Der Anbieter wird diese Elemente nicht für Dritte verwenden.

(3) Templates und Standardkomponenten. Portfolio-Designs (Templates) – die Grundlage des Pakets „Template-Shop“ und die Ausgangsbasis des Pakets „Individueller Shop“ – sowie die vom Anbieter projektübergreifend eingesetzten Programmbestandteile (z. B. Warenkorb, Produktseite, Checkout-Anbindung) bleiben wiederverwendbar. Daran erhält der Kunde ein nicht-ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes, übertragbares Nutzungsrecht für seinen Shop einschließlich des Rechts zur Bearbeitung. Der Anbieter darf Templates und Standardkomponenten weiterhin für andere Kunden nutzen; gleich aussehende Shops Dritter auf Grundlage desselben Templates sind daher möglich.

(4) Quellcode. Nach vollständiger Zahlung übergibt der Anbieter dem Kunden auf Verlangen den Quellcode des Shops in einem gängigen Format (z. B. als Repository oder Archiv). Der Kunde darf den Code selbst oder durch Dritte bearbeiten, weiterentwickeln und betreiben.

(5) Open-Source-Komponenten. Der Shop enthält Open-Source-Software (z. B. Frameworks und Bibliotheken). Für sie gelten ausschließlich die jeweiligen Lizenzbedingungen, die der Anbieter mit dem Quellcode übergibt; sie gehen diesen AGB vor.

(6) Bildmaterial. An Bildern, die der Anbieter beistellt, erhält der Kunde Rechte in dem Umfang, in dem sie dem Anbieter zustehen und für die Nutzung im Shop erforderlich sind. Ein ausschließliches Recht besteht nur, soweit der Anbieter es selbst innehat. Für vom Kunden gelieferte Inhalte gilt § 7 Abs. 1.

(7) Der Anbieter darf Screenshots des fertiggestellten Projekts als Portfolioreferenz verwenden, sofern der Kunde nicht widerspricht. Ein Widerspruch ist jederzeit an info@storeondemand.de möglich und wirkt ab Eingang.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden aus Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, im Umfang einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf – hier insbesondere die Herstellung eines vertragsgemäß funktionsfähigen Shops und, beim Betrieb nach § 12, dessen Bereitstellung auf dem Server. In diesen Fällen ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bei Abschluss eines Betriebsvertrags (§ 12) bereits vorhanden sind (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB), ist ausgeschlossen.

(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.

(5) Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten von Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 11 Geheimhaltung und Datenschutz

(1) Beide Parteien halten alle im Rahmen der Vertragsdurchführung bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der anderen Partei geheim, soweit ihre Weitergabe nicht zur Vertragserfüllung erforderlich ist oder eine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.

(2) Verarbeitet der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten – insbesondere Daten von Endkunden beim Betrieb nach § 12 –, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, abrufbar unter storeondemand.de/avv.

§ 12 Betrieb (optional)

(1) Nach der Live-Schaltung kann der Kunde den Betrieb des Shops durch den Anbieter als eigene Leistung buchen. Der Betriebsvertrag ist vom Vertrag über die Shop-Erstellung unabhängig; ohne ihn betreibt der Kunde den Shop selbst oder durch Dritte (§ 9 Abs. 4).

(2) Der Betrieb umfasst:

  • Hosting des Shops auf einem Server des Anbieters in einem Rechenzentrum in Deutschland (Frankfurt am Main) einschließlich SSL-Zertifikat;
  • technische Updates: Sicherheits- und Versionsaktualisierungen der eingesetzten Software und Beseitigung von Störungen des Betriebs;
  • rechtlich veranlasste Updates: technische Umsetzung neuer gesetzlicher Vorgaben, soweit sie den vom Anbieter erstellten Code betreffen (z. B. geänderte Pflichtfunktionen im Bestellablauf). Rechtsberatung sowie die Erstellung oder Prüfung der Rechtstexte des Kunden sind nicht umfasst (§ 3 Abs. 4).
  • Anpassung der Produktfeeds (§ 3 Abs. 6) an geänderte technische Vorgaben von Google und OpenAI.

(3) Kein Support inklusive. Nicht umfasst sind insbesondere Anwenderberatung und Schulung, inhaltliche Pflege (Produkte, Texte, Bilder), neue Funktionen und Designänderungen sowie die Behebung von Fehlern, die durch Eingriffe des Kunden oder Dritter entstehen. Solche Leistungen erbringt der Anbieter nur nach gesonderter Vereinbarung gegen gesonderte Vergütung.

(4) Die Vergütung beträgt 49 € netto pro Monat zzgl. Umsatzsteuer, soweit geschuldet (§ 4 Abs. 1), zahlbar monatlich im Voraus über Stripe.

(5) Sofern nichts anderes vereinbart ist, läuft der Betriebsvertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Kalendermonats in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

(6) Zum Vertragsende übergibt der Anbieter dem Kunden auf Verlangen den aktuellen Quellcode und einen Export der Shopdaten. Nach Ablauf von 30 Tagen nach Vertragsende löscht der Anbieter die Daten auf seinem Server, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag ist, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Anbieters in Portugal. Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB (§ 305b BGB). Sie sollen zu Nachweiszwecken in Textform festgehalten werden.

(2) Sind einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam (§ 306 BGB).

Stand: 29.09.2026 · Ausschließlich Geschäftskunden (B2B) · § 14 BGB